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des Hegering Altenoythe
Viele Ehrungen auf der Frühjahrsversammlung des Hegering Altenoythe
Im voll besetzten Saal auf dem Reiterhof Schmiemann begrüßte der Hegeringleiter Bernd Henken alle anwesenden Waidfrauen und Waidmänner zur Frühjahrsversammlung.
Im Kurzbericht berichtete der Hegeringleiter über den Schießstand in den Bührener Tannen. Hier würde ab dem 1. Mai eine Sanierung der Schießstände erfolgen, sodass während dieser Zeit kein Übungsschießen stattfinden kann.
Die Versammlung der Kreisjägerschaft findet am 24.04.26 in der Gaststätte Bley in Bösel statt. Hier soll der neue Kreisjägermeister gewählt werden. Auch der stellvertretene Vorsitzende der Kreisjägerschaft muss neu gewählt werden. Er bat um rege Teilnahme.
"Der Schießstand Ahlhorn ist und bleibt ein Sorgenkind", so der Hegeringleiter. Hier sollen neue Gutachten erstellt werden. „Das Ganze ist ein langer Prozess, den wir jetzt aussitzen müssen“ so der HL weiter.
Bei der Besprechung der Gehörne zeigte Bernd Henken einen ausgeglichenen Abschuss der Rehböcke. Bei der Prämierung wurde den Böcken von Günter Sobing die Bronzemedaille, Matthias Uchtmann die Silbermedaille und Andreas Weimann die Goldmedaille zugesprochen.
Neu aufgenommen in den Hegering wurden Nina Sobing, Anja Rolfes und Thorsten Lammers.
Im Bericht der Obleute berichtete Theo Meyer, als Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, über mehrere Auftritte mit der rollenden Waldschule. Besonders hervorzuheben ist der Erlebnisnachmittag mit 49 Grundschulkindern, der von den neuen Naturpädagoginnen organisiert wurde. Der Schießobmann Stefan Reil berichtete über die erfolgreiche Teilnahme an den Kreismeisterschaften, in der die Frauenmannschaft den 1. Platz belegte. Bläserobmann Christopher Schlangen berichtete über 16 Auftritte und Übungsabende seit der letzten Versammlung. "Die Bläsergruppe hat 6 neue Mitglieder aus der Übungsgruppe in die aktive Bläsergruppe übernommen", so der Bläserobmann. Der Hundeobmann Christian Hogartz berichtete über Hundeprüfungen, die seit der letzten Versammlung durchgeführt wurden. Hier waren mehrere Hunde erfolgreich. Eine Übungsgruppe startet Ende April, hierfür sind Anmeldungen ab jetzt möglich. Der Naturobmann Hermann Wreesmann berichtete über den Biotoppflegetag im Februar, an dem 15 Personen teilnahmen. Hier wurden neue Pflanzen und Obstbäume gepflanzt. Die Obstbäume wurden von Thomas Bunger gespendet.
Die Taubenjagd im Januar erzielte einen Gesamterlös von 1500 €. Dieser wurde den Seniorengruppen von Altenoythe und Kampe übergeben.
Der Jägerball findet, wie in den letzten Jahren, am 13. Juni auf dem Reiterhof von Reinhold Schmiemann statt. Der Kartenverkauf ist gestartet.
Besonders geehrt wurde vom Hegeringleiter Dirk Sandstede. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Für langjährige Mitgliedschaft wurden weiter Josef Röttgers (50 Jahre), Hermann Harmdirks (50 Jahre), Peter Schumacher (50 Jahre), Hermann Olliges (40 Jahre), Ewald Lammers (40 Jahre), und Achim Fischer (40 Jahre) geehrt.
Das Bild zeigt die Geehrten: Achim Fischer, Bernd Henken, Dirk Sandstede, Matthias Uchtmann, Peter Schumacher, Günter Sobing, Hermann Olliges, Ewald Lammers, Andreas Weimann und Hans Lübbers.
Hegering Altenoythe
Der Hegering Altenoythe wurde im Jahr 1932 gegründet. Geleitet wird der 150 Mitglieder starke Hegering seit dem Jahre 2024 vom Hegeringleiter Bernd Henken. Sein Stellvertreter ist Hans Lübbers.
Der Hegering Altenoythe erstreckt sich über das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Altenoythe. Im Süden grenzt der Hegering an die Stadt Friesoythe und der Gemeinde Bösel und reicht im Norden bis über den Küstenkanal an die Reviere der Gemeinde Barßel und Edewecht.
Aufgeteilt ist der Hegering in 7 Genossenschafts- und 6 Eigenjagden. Die gesamte jagdbare Fläche liegt über 6000 ha.
Revierverantwortliche im Hegering Altenoythe.
Landschaftlich werden die Reviere geprägt durch die Niederungen der Lahe und Soeste sowie die Moorlandschaften entlang des Küstenkanals. In den letzten 50 Jahren hat sich die Landschaft und damit der Wildbesatz grundlegend gewandelt. Noch in den 50er Jahren spielte die Jagd auf Enten, Rebhühner und Birkwild eine bedeutende Rolle; Rehwild kam nur vereinzelt vor. Die Niederungen von Lahe und Soeste prägen die Landschaft und die Reviere im Hegeringe Altenoythe. Mit den Veränderungen in der Landwirtschaft veränderten sich auch die Landschaft und damit der Wildbestand. Baum- und Strauchlose Wiesen- und Moorlandschaften wichen Ackerflächen mit Bäumen und Sträuchern. Fasanen und Rehwild konnten sich ausbreiten und prägen heute das jagdliche Handeln. Durch Intensivierungen in der Landwirtschaft mit einhergehender Flurbereinigung hat sich seit einigen Jahren aber ein dramatischer Wandel vollzogen, der insbesondere dazu führte, dass die Bestände an Bodenbrütern wie Rebhuhn und Fasan aber auch der Wiesenvögel dramatisch einbrachen. Entsprechend wird die Bejagung nur noch in den Revieren durchgeführt, wo es die Bestände nachhaltig zulassen.
In den Revieren des Hegerings Altenoythe kommt aufgrund des geringen Waldanteils so gut wie kein Hochwild vor. Nur ganz vereinzelt wechselt Schwarzwild durch unsere Reviere.
Fotos Th. Meyer

